Es stimmt. Eigentlich wollte ich im April wieder eine Sprechstunde vor Ort in Offenburg anbieten. Und es sieht scheinbar wegen der temporären Lockerungen gut aus.

Aber für mich hat sich Ende letzten Jahres ein anderes Problem ergeben, welches ich bisher noch nicht lösen konnte. Es ist verrückt. Ich habe lange gebraucht, es zu akzeptieren. Verstehen tue ich es immer noch nicht.

Ich werde krank, wenn ich mit frisch geimpften Menschen längere Zeit verbringe. Es betrifft „nur“ die mRNA-„Impfungen“, besonders von Moderna. Die Firma wurde erst ab Spätherbst in Schleswig-Holstein vermehrt eingesetzt. Zwei bis drei Wochen nach der Spritze lassen die Reaktionen deutlich nach. Bei einigen Menschen merke ich auch später noch was und bei vielen gar nichts, so als wären sie nicht gepikst worden.

Ich weiß, dass viele nur den Kopf schütteln und es nicht glauben können. Kenne aber auch Menschen, denen es ähnlich geht. Und für mich ist meine Gesundheit wichtiger. Einmal war ich schon nahe dran, aus dem Zug heraus den Notarzt zu rufen.

In der Praxis kann ich den Kontakt zu frisch geimpften Patienten gut vermeiden. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an meine Patienten für ihre Mitarbeit und ihr Verständnis. Ansonsten gehe ich großen Ansammlungen aus dem Wege, selten in geschlossenen Räumen Essen. Mit naturheilkundlichen Mitteln schaffe ich es leichter die Balance zu halten und im Notfall hilft Cortison weiter.

Auf dem Weg nach Offenburg sitze ich sechs bis acht Stunden im Zug. Da habe ich keinen Einfluss, wer mit im Abteil sitzt. Es ist für mich zu diesem Zeitpunkt gesundheitlich einfach zu gefährlich, eine Sprechstunde vor Ort anzubieten.

Ich freue mich auf die Ortenau und versuche weiter eine Lösung zu finden. Versprochen, Ihre Ute Winkler