In Kassel-Wilhelmshöhe gestrandet

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Liebe Patienten,

so schnell kann es gehen. Chaos mit der Bahn – ob mit oder ohne Wetter – habe ich schon öfter erlebt, aber gestrandet bin ich zum ersten Mal.

Gestern fuhr der Zug bis Kassel-Wilhelmshöhe. Und dann ging nichts mehr. Ok, dass esKassel2 vielleicht Schwierigkeiten ab Hamburg gibt, war mir klar. Schnee und Sturm waren angesagt. In Hamburg sollten ja wenigstens die Regios fahren und es gab Freunde, die mich auch geholt hätten. Aber erst einmal musste ich bis Hamburg kommen, was sich als viel schwieriger herausstellte.

Nach über drei Stunden im Aufenthaltszug erhielten die Gestrandeten ein Gutschein vonKassel3 der Bahn für die Übernachtung in einem Hotelzimmer. So bin ich das erste Mal in einem Intercity-Hotel und muss nicht in einem Zug übernachten oder auf dem Bahnsteig. Schöne Zimmer, gutes Frühstück. Alle, ob Hotel oder Bahn-Mitarbeiter, sind sehr freundlich. Und im Zimmer kann ich zumindest die Telefontermine wahrnehmen.

Doch erst einmal zog es mich nach draußen. Kassel-Wilhelmshöhe hat wundervolle Parks, die in der Schneelandschaft noch schöner erstrahlten. Die Kinder genossen es, Schlitten zu fahren. Das lauteste „Bahnfrei“ kam übrigens von einer glücklichen Oma, die mit ihren Enkeln den Berg runtersauste.

Ansonsten stehen hier Neubauten neben sehr alten Häusern mit Säulen wie in der Antike. Beeindruckend.

Heute früh habe ich es beim Anblick aus dem Fenster schon geahnt. Noch mehr Schnee. Und so bleibe ich noch eine Nacht in Kassel-Wilhelmshöhe und hoffe, dass morgen die Bahn wieder fährt. Die Termine vor Ort in Laboe für morgen sind verschoben. Die Telefontermine können stattfinden.

Ich freue mich auf Sie und bin zur Zeit auf dem Handy (0177/ 3296827) erreichbar,

Ihre Ute Winkler

PS: Und ja ich liebe Schnee, auch wenn ich gestrandet bin :-).