Gesundheitliche Risiken von FFP2-Masken

0
981

Vor Corona gab es regelmäßige ärztliche Untersuchungen, ob ein Angestellter/ Arbeiter gesundheitlich überhaupt in der Lage ist, eine FFP2-Maske zu tragen. Zu den Untersuchungen gehörten unter anderen eine Lungenaufnahme, Blutdruck messen, eine körperliche Untersuchung und ein Belastungs-EKG.

Jetzt wird das Tragen von FFP2-Masken sogar für Kinder und alte Menschen empfohlen als Schutz vor einer Corona-Infektion. Dabei ist ein Tragen der FFP2-Masken für viele Menschen nicht ungefährlich. Wird sie korrekt getragen, erhöht sich für die Menschen der Atemwiderstand, welches besonders bei eingeschränkter Lungenfunktion (z. B. Asthma) zu Sauerstoffmangel führen kann und eine zusätzliche Belastung für Herz und Lunge darstellt. Umfassende wissenschaftliche Studien für Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen fehlen bisher.

Empfehlungen zum Tragen von FFP2-Masken stehen in der DGUV Regel 112 – 190 (Benutzung von Atemschutzgeräten). Die Berufsgenossenschaften (unter anderen die BG für Wohlfahrtsdienst und Gesundheitspflege) hat eine maximale Tragedauer von 75 min für FFP2-Masken festgelegt. Dann stehen denjenigen 30 Minuten ohne Maske Erholungszeit zu! Bei schweren Arbeiten verkürzt sich die Tragezeit.

Zu den Symptomen, die durch das Tragen von FFP2-Masken und bei empfindlichen Menschen auch schon von OP-Masken ausgelöst werden, gehören: Atemnot, Asthmaanfälle, Schwindel, Kopfschmerzen, Migräneanfälle, Sehstörungen, Herzrasen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit, starke Müdigkeit, Erschöpfung, Muskelzittern ….

Wenn bei Ihnen oder Ihren Mitmenschen die Symptome auftauchen, ist es wichtig, die Maske abzusetzen und ruhig an der frischen Luft zu atmen.

Leider werden nur noch von wenigen Ärzten Atteste für die Befreiung bzw. Teilbefreiung von der Maskenpflicht aus medizinischen Gründen ausgestellt. Immer wieder höre ich, dass Betroffenen erzählt wird „Es ist ein psychisches Problem. Die FFP2-Maske schützt und jeder kann sie tragen.“

Wenn es nur an der Psyche liegt, stellen sich mir ganz andere Fragen:

  1. Warum gab es früher regelmäßig arbeitsmedizinische Untersuchungen, welche von den Berufsgenossenschaften vorgeschrieben waren?
  2. Warum ist eine Höchsttragezeit von FFP2-Masken festgelegt mit Erholungspausen?

Und zum Schluss weise ich auch auf die Schadstoffbelastungen durch FFP2-Masken hin, da die Qualität der Masken sehr unterschiedlich ist.

Wenn Sie sich für das Tragen von FFP2-Masken entscheiden, beachten Sie, bitte, die Erholungszeiten zum Schutz Ihrer Gesundheit.