Seit Dienstag 22 Uhr zurück

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Spannende drei Tage (statt acht Stunden) im Reisechaos liegen hinter mir. Dienstagabend 22 Uhr bin ich endlich wieder in Laboe angekommen. In den letzten Tagen war dann natürlich in der Praxis mehr los.

Mein Fazit? Erst einmal ein Dankeschön an die Bahn-Mitarbeiter. Sehr nett und zuvorkommend. Das sie teilweise nur bedingt mit Informationen weiterhelfen konnten, sei rueckfahrt2der Situation und Informationspolitik der Bahn geschuldet.

Ich habe interessante Menschen kennengelernt, die Winterlandschaft in Kassel-Wilhelmshöhe genossen und neue Flecken in Deutschland entdeckt. Mit meinen Fotos aus Kassel-Wilhelmshöhe habe ich meinen lieben Pressekollegen Peter Dittmer aus Laboe eine Freude gemacht und es sogar in seinen Blog geschafft.

Erst einmal ging es Dienstagfrüh wieder in den Süden. In Bebra (diesen Ort kannte ich gar nicht) hielt der angekündigte und am Bahnsteig angezeigte ICE nicht. Irgendwer hatte versäumt, den Zugführer über den Extrahalt zu informieren, und so fuhr der ICE zum Entsetzen und ungläubigen Staunen der frierenden Fahrgäste einfach durch.

Also weiter nach Fulda mit dem Regio. Dort erreichten wir einen 90minütig verspäteten ICErueckfahrt3 nach Hamburg. Die Verspätung bauten wir noch aus, da der Zug immer wieder in der wundervollen Winterlandschaft anhielt, damit wir in Ruhe fotografieren konnten. Na ja, eigentlich ließen wir entgegenkommende Züge durch, da die Strecke teilweise nur eingleisig befahrbar war. Ab Hannover ging es dann ohne Probleme nach Hamburg, Kiel und Laboe weiter.

Warum grad die neuen Strecken der Bahn so anfällig sind, kann ich nicht sagen. Als erstes lief auf den alten wieder der Zugverkehr an. Langsam, aber es ging vorwärts. So, wie ich es aus vergangenen Jahren auch kannte, denn es war nicht das erste Mal, dass ich mit der Bahn auf Dienstreise im Winter war, wo es ja häufiger friert und schneit. Bringt die Jahreszeit so mit sich.

Ob ich Schnee trotzdem mag? Na klar. Am liebsten Schnee und Sonne bei klirrender Kälte, wenn die Natur für einen Moment die Luft anhält und in der Stille Kraft schöpft, um sich im Frühling in ihrer vollen Schönheit zu entfalten.