Kopfschmerzen bei Kindern unbedingt ernst nehmen – vielfältige Ursachen, auch an die Augen denken

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Wenn Kinder wiederholt über Kopfschmerzen klagen, sollten Eltern ihre Kleinen ernst nehmen. Dabei können, wie bei Erwachsenen, die Auslöser sehr unterschiedlich sein. Schon im Vorschulalter haben zwanzig Prozent der Kinder Kopfschmerzen. Eine Untersuchung an fast 7000 Schülern belegt, dass bis zum 12. Lebensjahr rund 90 Prozent der Kinder Kopfschmerzerfahrung haben.

Treten die Kopfschmerzen immer wieder oder ohne Unterbrechung auf, ist eine Vorstellung beim Kinderarzt angezeigt. Vor der Selbstmedikation bei Kindern warnt die Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft. Es besteht auch für Kinder die Gefahr, einen schmerzmittelbedingten Dauerkopfschmerz zu entwickeln. Eine Diagnostik von Migräne und Spannungskopfschmerzen ist bei Kindern schwierig, aber möglich. Ansprechpartner ist zum Beispiel die Schmerzklinik Kiel, welche sich auf die Therapie von Migräne und Kopfschmerzen spezialisiert hat.

Ursachen und Auslöser für Kopfschmerzen zu finden, gleicht einem Detektivspiel. Nicht immer ist es gleich Migräne oder ein Spannungskopfschmerz. Haben die Kids am Vormittag genügend getrunken oder gegessen? Wie ist der Schlaf? Haben die Kinder Allergien oder vertragen bestimmte Nahrungsmittel nicht? Fehlen Vitamine? Liegen Wirbelblockaden oder Muskelverspannungen vor? In seltenen Fällen kann auch eine Hörverarbeitungsschwäche, zum Beispiel Hyperakusis, Kopfschmerzen bei den Betroffenen verursachen.

Wenn eine Fehlsichtigkeit vorliegt, treten besonders durch die hohe Konzentration im Schulalter Kopfschmerzen auf. „Kinder sind in der Lage auch starke Kurz- oder Weitsichtigkeit auszugleichen“, erklärt Augenoptikermeisterin Wiebke Heisel. Im Alltag fällt es den Eltern nicht auf. Manchmal basteln die Kinder weniger oder sind „ungeschickt“ und stoßen Gläser öfter um. In ihren Laboer Geschäft bestimmt sie die Sehschärfe erst ab 18 Jahren, denn da sei das Wachstum weitgehend abgeschlossen. Vorher sollten die Kinder und Jugendlichen beim Augenarzt untersucht werden.

Neben körperlichen Ursachen kommen Mobbing und/ oder Leistungsdruck als Trigger von Kopfschmerzen in Frage. Damit den Betroffenen schnell und effektiv geholfen werden kann, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und bei Bedarf Psychologen, Sozialarbeitern sowie Mediatoren notwendig.

Nicht zuletzt verbessern naturheilkundliche Therapien die Beschwerden der kleinen Patienten, dazu gehören unter anderen Osteopathie, Wirbelsäulentherapie nach Dorn, klassische Homöopathie, Akupunktur und Entspannungstechniken.

Gern helfe ich weiter und unterstütze Betroffene bei der Ursachenforschung ihrer Kopfschmerzen.

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